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Der Sinn (in) der spanischen
Philosophie
Die Hypothese, die dieser Arbeit
zugrundeliegt, geht davon aus, daß die Frage nach dem Sinn
in der Philosophie an erster Stelle steht, da sie die "prägnante
Bedeutung" alles Menschlichen, Göttlichen und Dämonischen
erhellt. Diese prägnante Bedeutung, die den Sinn als Objekt
und als Subjekt der Philosophie kennzeichnet, läßt sich
umbenennen in "symbolische Bedeutung", was zweifellos
in unserem "zivilisierten" Denken heutzutage die Stelle
dessen einnimmt, was Ethnologen als das von einem sogenannten "wilden"
Denken herkommende totemische Denken entdeckt haben. Der (symbolisierte)
Sinn ist nämlich noch immer das Totem der Identifikation von
Unterschieden; geändert hat sich im Grunde nur die äußere
Hülle des Totems, die früher "naturalistisch"
war und heute "kulturalistisch" ist.
Deswegen sind die klassischen Antworten
der abendländischen Philosophie über das Sein und/oder
den Logos als den tiefen Sinn der Wirklichkeit als quasi-"totemische"
symbolische Antworten aufzufassen, die unsere eigene westliche
Identität mit ihrer "onto-rationalistischen" Typologie
versinnbildlichen. |
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